
Die Schwarzwildbestände sind in den letzten 20 Jahren aus vielerlei Gründen in Deutschland und im übrigen Mitteleuropa enorm angewachsen.
Gleichzeitig haben die Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen, insbesondere Mais, Getreide und Wirtschaftsgrünland, stark zugenommen.
Bauernverbände, Wildforschungsstelle, Landesjagdverband und der Verband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer rufen Landwirte und Jäger deshalb auf, Wildschäden gemeinsam zu vermeiden, zu mindern und einvernehmlich zu regeln.

Wildschäden sollten vom Bewirtschafter grundsätzlich immer bei der zuständigen Gemeinde angemeldet werden, auch wenn eine gütliche Einigung außerhalb eines behördlichen oder gerichtlichen Verfahrens angestrebt wird. Die gütliche Einigung muss das Ziel aller Beteiligten sein.
Der Landesjagdverband Baden-Württemberg, der Landesbauernverband in Baden-Württemberg,
der Badische Landwirtschaftliche Hauptverband, der Verband der Jagdgenossenschaften
und Eigenjagdbesitzer sowie die Wildforschungsstelle Baden-Württemberg
haben ein Faltblatt mit gemeinsamen Empfehlungen für Landwirte und Jäger
erarbeitet.
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Infos auf den Seiten des Landesjagdverbandes
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